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Bericht: Polizei wusste von Anschlägen in Freital

Hamburg. Die mutmaßliche rechte Terrorgruppe aus Freital, der drei Anschläge zur Last gelegt werden, hätte nach Spiegel-Informationen womöglich früher gestoppt werden können. Dem Magazin zufolge liegen Indizien vor, wonach die Polizei einen Beamten im Umfeld der Gruppe positioniert hatte. Dieser Zeuge habe umfänglich über den vermutlich ersten Anschlag der Gruppe ausgesagt, Namen und Chats preisgegeben und erklärt, er sei bei einem Anschlag sogar dabeigewesen. In dem Spiegel-Bericht heißt es, vor dem zweiten Anschlag der Gruppe sollen die Ermittler bereits einen Telefonanschluss im Umfeld der Beschuldigten abgehört haben. Laut Abhörprotokoll hätten die Strafverfolger vor der Tat Hinweise auf einen geplanten Angriff auf ein linkes Wohnprojekt gehabt. Der Anschlag sei nicht verhindert worden. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.04.2016, Seite 2, Inland

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