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Ecuador: Notfallplan für Erdbebenschäden

Pedernales/Quito. Nach dem verheerenden Erdbeben in Ecuador hat die Regierung Steuererhöhungen und die Ausgabe von Staatsanleihen zur Finanzierung des Wiederaufbaus angekündigt. Unter anderem werde die Mehrwertsteuer für ein Jahr um zwei Punkte auf 14 Prozent erhöht, kündigte Präsident Rafael Correa am Mittwoch im Fernsehen an.

Außerdem sollen besonders Vermögende eine einmalige Sondersteuer zahlen. Jeder Bürger werde zudem aufgefordert, einen Tageslohn beizutragen. Daneben werde der Staat Vermögenswerte verkaufen. Bei dem Beben der Stärke 7,8 waren am Samstag 570 Menschen getötet und 7.000 verletzt worden. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.04.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

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