Zum Inhalt der Seite

Mörder von jungen ­Palästinenser verurteilt

Jerusalem. Fast zwei Jahre nach dem Mord an einem 16jährigen palästinensischen Jungen hat ein israelisches Gericht den Hauptverdächtigen schuldig gesprochen. Das Bezirksgericht in Jerusalem verurteilte den Angeklagten wegen Entführung und Mordes. Das Strafmaß soll am 3. Mai verkündet werden. Drei Täter hatten Mohammed Abu Chedair im Juli 2014 bei lebendigem Leib verbrannt. Zwei der Täter, die damals noch minderjährig waren, wurden bereits im Februar schuldig gesprochen. Einer von ihnen wurde zu lebenslanger, der andere zu 21 Jahren Haft verurteilt. Der 30jährige Hauptangeklagte war wegen eines psychiatrischen Gutachtens zunächst nicht verurteilt worden. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.04.2016, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!