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Sexistische Werbung: Union gegen Verbote

Berlin. Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) will nach einem Spiegel-Bericht geschlechterdiskriminierende Werbung unterbinden. Ein entsprechender Entwurf zur Änderung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb soll in der Regierung in Kürze beraten werden. Die Fraktion der Koalitionsparteien CDU und CSU im Bundestag hat sich jedoch bereits dagegen ausgesprochen. »Nach unserer Auffassung ist die Bundesregierung eben keine staatliche Sittenpolizei«, sagte Fraktionsgeschäftsführer Michael Grosse-Brömer (CDU) am Dienstag in Berlin. Es bestehe die Möglichkeit, auf anderer Ebene gegen sexistische Reklame vorzugehen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.04.2016, Seite 15, Feminismus

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