-
09.04.2016
- → Inland
Abschiebung nach Tunesien
Dresden. Sachsen hat nach eigenen Angaben als erstes Bundesland eine größere Gruppe abgelehnter Asylbewerber nach Tunesien abgeschoben. Vom Flughafen Leipzig/Halle aus seien am Donnerstag 24 Tunesier mit einer Chartermaschine zurück in ihr Heimatland gebracht worden, teilte das sächsische Innenministerium am Freitag in Dresden mit. Erstmals sei damit eine größere Zahl von Menschen aus Deutschland in einen Maghreb-Staat abgeschoben worden. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!