Zum Inhalt der Seite

Steigende Strafen für Deutsche Bahn

Berlin. Durchschnittlich behielten die Verkehrsverbünde der Deutschen Bahn seit 2013 jährlich etwa 200 Millionen Euro ein, weil die Bahnsparte DB Regio nicht die volle vereinbarte Leistung brachte. Streiks und Unwetter hätten die millionenschweren Strafzahlungen des Konzerns im Regionalverkehr in den vergangenen Jahren steigen lassen. »2014 und 2015 waren besonders belastet«, sagte eine Bahn-Sprecherin, ohne präzise Zahlen zu nennen. »Wir müssen da besser werden und haben im Rahmen des Programms ›Zukunft Bahn‹ Maßnahmen dazu ergriffen.« So will die DB AG Sträucher und Bäume an den Strecken besser zurückschneiden, damit es nach Stürmen weniger Ausfälle gibt. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 04.04.2016, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!