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DGB drängt auf Reform von Leiharbeit

Berlin. Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann hat nachdrücklich ein Ende des Koalitionsstreits um die Reform von Leiharbeit und Werkverträgen gefordert. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) habe den Gewerkschaften eine Umsetzung zugesagt. »Bekommen wir das Gesetz nicht, werden wir das zum Wahlkampfthema machen«, sagte Hoffmann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. »Dass jetzt sogar Lokführer oder Servicemitarbeiter im Krankenhaus mit Werkverträgen beschäftigt werden, ist nicht hinnehmbar«, so der DGB-Chef. Im vergangenen Jahr waren 961.000 Leiharbeiter in der BRD beschäftigt. Viele von ihnen nur in Teilzeit. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.04.2016, Seite 5, Inland

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