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Kommerzkunst

Für den Direktor des Wiener Museums Albertina, Klaus Albrecht Schröder, wird Kunst immer teurer und beliebiger. Trends würden auf Messen und Kunstveranstaltungen vorgestellt und nur wenige Monate später wieder vergessen. »Das mag für manche Kulturpessimismus sein, ich halte es für eine Gegenwartsanalyse«, sagte Schröder der Deutschen Presseagentur. So entstehe ein Preisdruck und ein rein kommerzielles Verständnis von künstlerischem Wert. Die Profilierung von neuen Künstlern durch Ausstellungen in Museen und Galerien sei schon fast vernachlässigbar geworden: »Wir machen keine Künstler mehr, sie werden vom Markt gemacht«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.03.2016, Seite 11, Feuilleton

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