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Pegida will Flaute überstehen

Dresden. Auch wenn Pegida in jüngster Zeit merklich die Puste ausgeht, soll es in Dresden noch für lange Zeit Veranstaltungen des islam- und asylrechtsfeindlichen Bündnisses geben. Nächste Woche ist aber erst einmal Pause. Bei der Montagskundgebung auf dem Dresdner Theaterplatz sagte Pegida-Mitbegründer Lutz Bachmann nach einem Bericht der Sächsischen Zeitung online, man habe Sponsoren – und genug Kraft, um bis zum »Tag der Abrechnung« 2017 durchzuhalten. Gemeint war offenbar die Bundestagswahl. Die anderen Redner, darunter Tatjana Festerling und Edwin »Ed der Holländer« Wagensveld, forderten wie seit Monaten die Abschottung Europas. Nach Angaben der Studenteninitiative »Durchgezählt« kamen am Montag bis zu 3.300 Menschen zu Pegida, etwa 900 weniger als in der Woche zuvor. Zwei Gegendemonstrationen verzeichneten zusammen zirka 300 Teilnehmer. In der kommenden Woche wird es wegen des Ostermontags aber erst einmal keine Pegida-Demo geben. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.03.2016, Seite 15, Antifaschismus

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