Zum Inhalt der Seite

Foxconn will Sharp ­billiger haben

Tokio/Taipeh. Der weltgrößte Auftragsfertiger Foxconn (baut u. a. Gerätschaften von Apple zusammen) versucht laut Medienberichten, den Kaufpreis für den angeschlagenen japanischen Elektronikkonzern Sharp zu drücken. Das von Foxconn ursprünglich vorgelegte Angebot belief sich auf umgerechnet 4,8 Milliarden Euro. Nach Informationen der japanischen Zeitung Yomiuri Shimbun vom Wochenende will der taiwanesische Multi diesen Preis nun um zehn bis 20 Prozent drücken. Sharp hatte der Übernahme bereits vor knapp vier Wochen zugestimmt. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.03.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!