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Energieagentur glaubt an Ölpreissteigerung

Paris. Die bereits seit längerer Zeit anhaltende Verbilligung von Erdöl auf dem Weltmarkt könnte nach Einschätzung der Internationalen Energieagentur (IEA) ihr vorläufiges Ende gefunden haben. »Für die Preise könnte es Licht am Ende eines langen dunklen Tunnels geben, aber wir können nicht ganz sicher sein, wann in 2017 der Ölmarkt das heißersehnte Gleichgewicht (zwischen Angebot und Nachfrage; jW) erreicht«, heißt es in dem am Freitag veröffentlichten monatlichen Marktbericht der in Paris ansässigen Organisation. In ihr sind 29 Ölimportländer zusammengeschlossen.

Die IEA-Experten erwarten, dass wegen der Niedrigpreise Länder, die nicht zu den ölreichen Staaten des OPEC-Kartells (Organization of the Peroleum Exporting Countries) gehören, ihre Produktion drosseln, weil die Förderung dort oft aufwendiger und teurer ist. Aber auch Mitglieder des Kartells, wie beispielsweise Venezuela, leiden unter den Niedrigpreisen, müssen aber weiter fördern. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.03.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

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