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03.03.2016
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Boxen: Gefahr gebannt
Lausanne. Boxer werden beim olympischen Turnier in Rio de Janeiro ohne Kopfschutz im Ring stehen. Das IOC billigte diese Entscheidung des Weltverbands AIBA, der den seit Olympia ’84 obligatorischen Schutz trügerisch nennt. Er helfe zwar, Cuts zu vermeiden, erhöhe die Gefahr von Schädel-Hirn-Traumata aber um 43 Prozent. Das habe die Auswertung von 15.000 Runden durch eine medizinische Kommission ergeben. Deren Vorsitzender Charles Butler (USA) erklärte das Ergebnis mit der erhöhten Risikobereitschaft der Athleten, sobald sie einen Kopfschutz tragen. (dpa/jW)
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