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Österreich: Gravierende Lohnungleichheit

Wien. Die Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen in Österreich gehören zu den größten der EU. Das gab der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) unter Bezugnahme auf Zahlen von Eurostat am Freitag bekannt. Auf 22,9 Prozent belief sich die Differenz demnach 2014. Was das Verhältnis der Gehälter angehe, liege Österreich damit an vorletzter Stelle in der Europäischen Union. »Dass sich Jahr für Jahr nichts ändert, ist schlicht und einfach inakzeptabel«, sagte Renate Anderl, ÖGB-Vizepräsidentin und Frauenvorsitzende. Es müsse endlich der Grundsatz »Gleicher Lohn für gleiche Arbeit« gelten. Der Gewerkschaftsbund verlangt unter anderem einen tarifvertraglichen Mindestlohn von 1.700 Euro. Dieser käme insbesondere Frauen zugute. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.03.2016, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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