Zum Inhalt der Seite

Himbeer-Erotik

Der sogenannte Erotikfilm »Fifty Shades of Grey« ist mit fünf Spott-Trophäen bei der Verleihung der »Goldenen Himbeere« zum großen »Sieger« gekürt worden. Schmähpreise gingen am Samstag abend in Los Angeles unter anderem an die Hauptdarsteller Jamie Dornan und Dakota Johnson, die auch den Titel als schlechtestes Leinwandpaar davontrugen.

Den Platz als schlechtester Film teilt sich »Fifty Shades of Grey« mit dem Superheldenfilm »Fantastic Four«.

Auch Oscar-Preisträger Eddie Redmayne vergrößerte bei der Negativpreisverleihung seine Trophäensammlung. Der Brite (»The Danish Girl«) verdankt dies seiner Nebenrolle in »Jupiter Ascending«.

Die »Razzies« wurden 1980 von dem Cineasten John Wilson als Gegenstück zur glanzvollen Oscar-Verleihung ins Leben gerufen. Sie werden traditionell am Vorabend der Academy Awards verkündet, die Nominierten bleiben der Show gewöhnlich fern. Rund 900 Wähler stimmen nach Angaben der Veranstalter ab. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 29.02.2016, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!