Zum Inhalt der Seite

Tourismus leidet unter »Pegida-Effekt«

Dresden. Erstmals nach sechs Jahren Wachstum sind die Touristenzahlen für Dresden rückläufig. Im vergangenen Jahr gingen die Übernachtungen um drei Prozent zurück, bei den Ankünften gab es ein Minus von 2,3 Prozent. Bettina Bunge, Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH (DMG), sprach am Dienstag von einem »Pegida-Effekt« und einem Imageverlust der sächsischen Landeshauptstadt. Das habe auch eine repräsentative Markenstudie gezeigt. Vor allem in bezug auf Gäste aus dem Inland macht sich die Zurückhaltung bemerkbar: 2015 sank die Zahl der Übernachtungen um 5,1 Prozent auf rund 3,4 Millionen. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 24.02.2016, Seite 15, Antifaschismus

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!