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Rasmussen wegen Billigflug kritisiert

Kopenhagen. Der konservative dänische Ministerpräsident Lars Lökke Rasmussen steht wegen einer Urlaubsreise in der Kritik, weil er für einen Kurztrip mit seiner Lebensgefährtin nach Málaga einen Ryanair-Billigflieger nahm. Der Billigflug des Politikers sei ein »sehr schlechtes Beispiel«, monierte der sozialdemokratische Volksvertreter Jeppe Bruus am Freitag laut der Nachrichtenagentur Ritzau. Die Gewerkschaft 3F kämpft seit Jahren gegen die Gehaltstarife und Arbeitsbedingungen bei Ryanair. »Ryanair ist eine direkte Bedrohung für das dänische Modell«, sagte der 3F-Vertreter Henrik Bay-Clausen. Als »eklatante Provokation der Gewerkschaften« bezeichnete der sozialdemokratische Abgeordnete Peter Hummelgaard via Facebook den Vorgang. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.02.2016, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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