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EU und NATO wollen nach Libyen

Amsterdam. Die Europäische Union und die westliche Kriegsallianz NATO wollen Soldaten nach Libyen schicken. Man bereite sich auf eine mögliche militärische Unterstützung Libyens vor, sobald dort eine Regierung der nationalen Einheit gebildet ist, sagte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Freitag in Amsterdam am Rande eines Treffens der EU-Verteidigungsminister. Als Vorwand für militärische Aktivitäten in dem erdölreichen nordafrikanischen Land soll die Bekämpfung der Milizen des »Islamischen Staates« herhalten. Auch Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (Foto) liebäugelt mit einem Einsatz. Sie verwies auf eine mögliche Ausweitung der EU-Marinemission »Sophia« in libysche Hoheitsgewässer. Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini hatte im vergangenen Frühjahr Besatzungsszenarien vorgelegt. Dazu gehört etwa die »Sicherung« von Ölraffinerien. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.02.2016, Seite 1, Ausland

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