-
28.12.2015
- → Inland
Nur jeder zweite versteht Steuerbescheid
Berlin. Fast jeder zweite Bürger in Deutschland versteht seinen Steuerbescheid nicht. Knapp 45 Prozent der Teilnehmer einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Welt am Sonntag sagten, sie könnten mit der Post vom Finanzamt wenig oder fast gar nichts anfangen. Thomas Eigenthaler, der Chef der Deutschen Steuergewerkschaft, vermutet das Problem eher beim Absender, wie er der Zeitung sagte: »Das Finanzamt legt mehr Wert auf Akkuratesse denn auf Anschauung.« Er fürchtet, dass sich das in den nächsten Jahren eher verschlimmern wird. »Die digitale Steuererklärung führt erst einmal dazu, dass alles noch komplizierter wird.« Das Marktforschungsunternehmen GfK hatte 1.068 Bürger befragt. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
