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Seehofer macht auf ­Versöhnung

Karlsruhe. CSU-Chef Horst Seehofer (Foto) hat den Streit mit der CDU über Obergrenzen für Flüchtlinge mit einer versöhnlichen Rede vorerst entschärft. Zwar rückte der bayerische Ministerpräsident am Dienstag in einer Rede vor Abschluss des CDU-Parteitages in Karlsruhe nicht von dem CSU-Beschluss zu einer Obergrenze ab. Aber er hob die von der CDU am Montag beschlossene »Karlsruher Erklärung« zu einer spürbaren Reduzierung der Flüchtlingszahlen hervor.

Die CDU-Vorsitzende und Kanzlerin Angela Merkel vermieden gemeinsame Jubelfotos. Mit einem Parteitagsbeschluss will die CDU erreichen, dass die Nationalhymne im Grundgesetz verankert wird. Zudem sprechen sich die Christdemokraten für eine gesetzliche Impfpflicht für Kleinkinder aus. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.12.2015, Seite 1, Inland

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