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Gasprojekt Turkish Stream ausgesetzt

Moskau. Eines der wichtigsten russischen Energieprojekte, die Gaspipeline Turkish Stream, ist wegen des Streits zwischen Moskau und Ankara vorerst ausgesetzt. Die Verhandlungen über die geplante Gaspipeline in die Türkei seien gestoppt, da die Arbeit der gemeinsamen Regierungskommission unterbrochen worden sei, sagte Energieminister Alexander Nowak am Donnerstag der Agentur Tass zufolge. Grund seien die gegen Ankara verhängten Sanktionen nach dem Abschuss eines russischen Kampfjets durch den NATO-Staat Türkei. Der Chef des russischen Energiekonzerns Gasprom, Alexej Miller, sagte, falls Ankara Interesse an Turkish Stream habe, sollte die dortige Regierung ein Signal an Moskau senden. Turkish Stream soll vom russischen Küstenort Anapa durch das Schwarze Meer über den europäischen Teil der Türkei bis nach Griechenland gebaut werden. (dpa/jW)Siehe Seite 7

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.12.2015, Seite 1, Ausland

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