-
10.11.2015
- → Inland
Wirtschaft will Sanktionen gegen Russland trotzen
Berlin/Moskau. Die deutsche Wirtschaft will den von der Politik auferlegten Sanktionen gegen Russland trotzen. Deutsche Unternehmen seien bereit, »auch unter einem Sanktionsregime« an Partnerschaften zu arbeiten, sagte Volker Treier, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, am Montag in Berlin. Zugleich forderte der Chef des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft, Eckhard Cordes, eine Diskussion über einen »Einstieg in den Ausstieg« der Zwangsmaßnahmen gegen Russland, die die EU vor über einem Jahr verhängt hatte. Eine Verlängerung der Ende Januar auslaufenden Sanktionen wird beim Gipfel der EU-Staats- und -Regierungschefs im Dezember erwartet. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!