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Annäherung in Konflikt um Trostfrauen

Seoul. Südkorea und Japan wollen ihren Konflikt wegen der Versklavung Tausender Frauen in Soldatenbordellen der japanischen Armee im Zweiten Weltkrieg bald beilegen. Bei ihrem ersten bilateralen Treffen verständigten sich Südkoreas Präsidentin Park Geun Hye und Japans Ministerpräsident Shinzo Abe in Seoul darauf, die Arbeitsgespräche über die sogenannte Trostfrauenfrage zu beschleunigen, teilte Parks Büro am Montag mit. Historiker schätzen, dass bis zu 200.000 Frauen vor allem aus Korea vom japanischen Militär zur Prostitution gezwungen wurden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.11.2015, Seite 15, Feminismus

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