Zum Inhalt der Seite

Fußball: FIFA kaputt

 

Soweto. FIFA-Präsidentschaftskandidat Tokyo Sexwale will die in Misskredit geratene FIFA im Falle eines Wahlerfolges mittels seiner unternehmerischen Erfahrung wieder ins rechte Licht rücken. »Die FIFA ist kaputt, und was kaputt ist, ist ihre Verwaltung. Für mich ist Verwaltung eines der einfachsten Dinge der Welt«, sagte der 62jährige »Politiker, Geschäftsmann und Multimillionär« (Wikipedia) am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Soweto/Südafrika. Sexwale war im damaligen Apartheidstaat Südafrika 13 Jahre lang mit Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela auf Robben Island inhaftiert, was Franz Beckenbauer auf seine unnachahmliche Weise so kommentierte: »Er hat zwar eine andere, eine politische Vergangenheit, aber er kennt sich im Sport aus. Er hat den Geruch der Neutralität und deswegen glaube ich, dass er eine gute Lösung wäre.« (sid/jW)

 

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 28.10.2015, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!