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Halliburton rutscht in die roten Zahlen

Houston. Die Flaute in der Energiebranche und Übernahmekosten haben den zweitgrößten US-Öldienstleister Halliburton in die roten Zahlen getrieben. Für das dritte Quartal meldete der Konzern am Montag einen Verlust von 54 Millionen Dollar (48 Millionen Euro) nach einem Gewinn von 1,2 Milliarden Dollar im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Halliburton beliefert die Förderindustrie mit Ausrüstung, doch wegen des Preisverfalls halten sich die Unternehmen vor allem in Nordamerika mit Bestellungen zurück. Zudem muss der Konzern Sonderkosten für die 35 Milliarden Dollar teure Übernahme des Wettbewerbers Baker Hughes verkraften. Zuvor hatte der große Rivale Schlumberger einen Rückgang des Konzerngewinns gemeldet.

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.10.2015, Seite 9, Kapital & Arbeit

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