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Zukunft eingespart

Etwa die Hälfte der Bibliotheken in Deutschland hat nicht genug Geld, um besondere Angebote für Flüchtlinge bereitzustellen. Auch Angebote für Bildungsbenachteiligte, Senioren und Behinderte sind immer schwerer finanzierbar. Das geht aus dem Jahresbericht hervor, den der Deutsche Bibliotheksverband am Donnerstag veröffentlichte. Insgesamt sind danach gut ein Viertel aller Häuser von Sparmaßnahmen betroffen, zwölf Prozent mussten dauerhaft Stellen streichen. Innovation, Qualität und Zukunftsfähigkeit seien gefährdet, warnte Verbandschef Frank Simon-Ritz. Der Verband vertritt rund 2.100 Bibliotheken aller Sparten und Größen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.10.2015, Seite 11, Feuilleton

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