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Doch kein Witz

Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr an den Japaner Takaaki Kajita und den Kanadier Arthur McDonald für den Nachweis, dass Neutrinos eine Masse besitzen. Das teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Dienstag in Stockholm mit. Am Montag war der diesjährige Medizin-Nobelpreis an die Chinesin Youyou Tu, den gebürtigen Iren William Campbell und den Japaner Satoshi Omura gegangen. Die drei Forscher haben effektive Wirkstoffe gegen von Parasiten ausgelöste Krankheiten wie Malaria und Flussblindheit entdeckt. Als der 85jährige Campbell darüber informiert wurde, dass er dabei ist, glaubte er: »Das muss ein Witz sein«. Die nur ein Jahr jüngere Youyou Tu meinte: »Den Preis zu gewinnen, ist eine Ehre für Chinas Wissenschaft«, und der 80jährige Omura fragte: »Darf ich es wirklich sein!?« Denn vieles habe er »ja von den Mikroorganismen gelernt. Es wäre angemessen, wenn man ihnen den Preis verleihen könnte«, berichtete Spiegel online. (dpa/jW)

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.10.2015, Seite 11, Feuilleton

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