-
29.09.2015
- → Inland
Strafermittlungen gegen Ex-VW-Chef
Frankfurt am Main. Der Skandal um manipulierte Abgaswerte bei VW könnte für den Exchef des Konzerns, Martin Winterkorn, strafrechtliche Folgen haben. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig gab am Montag Ermittlungen gegen den früheren Topmanager bekannt. Die VW-Tochter Audi teilte mit, weltweit seien rund 2,1 Millionen Fahrzeuge von der Manipulation betroffen. Gegen Winterkorn liegen laut Staatsanwaltschaft Strafanzeigen wegen Betrugs vor. Es gehe bei den Ermittlungen vor allem um die Klärung der Verantwortlichkeiten bei dem Abgasskandal. Auch der VW-Konzern stellte demnach eine Anzeige, allerdings gegen Unbekannt. (AFP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
