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GdP: Flüchtlinge nach Religion trennen

Berlin. Als Reaktion auf gewaltsame Auseinandersetzungen in Flüchtlingsunterkünften hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) eine nach Religionen getrennte Unterbringung der Asylsuchenden gefordert. »Wir müssen alles tun, um weitere Gewaltausbrüche zu verhindern«, sagte GdP-Vize Jörg Radek der Welt vom Montag. Die Polizei werde »vermehrt« zu Massenschlägereien in Flüchtlingsheimen gerufen. Wenn 4.000 Menschen in einem Heim mit eigentlich nur 750 Plätzen untergebracht seien, führe dies zu Aggressionen, »wo selbst eine Winzigkeit wie der Gang zur Toilette zu einer Handgreiflichkeit führt«, sagte Radek. Die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Ulla Jelpke, bezeichnete den GdP-Vorstoß als falsches Signal und forderte eine dezentrale Unterbringung. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.09.2015, Seite 5, Inland

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