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Studie: »Vererbte« Erwerbslosigkeit

Halle. Söhne erwerbsloser Väter sind häufig selbst ohne Job: Eine am Montag veröffentlichte Studie des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH) deutet hier auf einen Zusammenhang – allerdings nur bei deutschstämmigen Familien. Bei solchen mit Migrationshintergrund fehle dieser Zusammenhang – und im Osten Deutschlands sei er weit schwächer ausgeprägt als im Westen, berichtete die Nachrichtenagentur AFP am Montag unter Berufung auf das Leibniz-Institut. Dessen Forscher hatten Daten des sozio-oekonomischen Panels (SOEP) danach ausgewertet, wie lange Jugendliche, die im Alter zwischen zehn und 15 Jahren einen zeitweise erwerbslosen Vater hatten, im Alter zwischen 17 und 24 Jahren selbst arbeitslos waren. Der Zusammenhang ist laut Steffen Müller vom IWH »signifikant«. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.09.2015, Seite 4, Inland

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