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Unterkünfte notfalls beschlagnahmen

Berlin. Die Kommunen ziehen bei ihrer Suche nach Unterkünften für Flüchtlinge zunehmend auch private Gebäude in Betracht. In den Verhandlungen mit der Eigentümergesellschaft eines leerstehenden Bürohauses in der Nähe der Münchner Messe hätten Behördenvertreter auch auf die Möglichkeit einer Beschlagnahme hingewiesen, sagte Sebastian Schmitz von der Berliner Wirtschaftskanzlei CMS Hasche Sigle gegenüber dpa. In dem viergeschossigen Gebäude seien vergangene Woche binnen weniger Stunden mehrere Hundert Asylbewerber einquartiert worden. Der Eigentümerin sei die Zahlung einer »marktüblichen Büromiete« zugesichert worden. (dpa/jW)

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.09.2015, Seite 5, Inland

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