-
02.09.2015
- → Antifaschismus
NPD: 13 gegen »Überfremdung«
Berlin. Gerade einmal 13 Anhänger konnte die NPD am Samstag zu einer Kundgebung in Berlin zusammentrommeln. Der Kreisverband der Neonazipartei im Bezirk Pankow hatte sich vor dem dortigen Freibad versammelt, um gegen »Überfremdung« zu protestieren. Angeblich könnten deutsche Familien im Freibad nicht mehr ungestört schwimmen. An Protesten gegen die NPD hatten sich am Wochenende fast zehnmal so viele Personen beteiligt. An drei Kundgebungen nahmen insgesamt 120 Antifaschisten teil. (fo)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
