-
02.09.2015
- → Sport
Fußball: Rechtsklub rausgeworfen
Dornburg/Berlin. Und weg sind sie! Der FC Ostelbien Dornburg wurde aus dem Landessportbund Sachsen-Anhalt (LSB) ausgeschlossen. Das teilte der LSB am Montag abend mit. Damit fliegt der »Verein« auch aus dem Fußballverband Sachsen-Anhalt (FSA). Der »Verein« habe »extremistische, rassistische und fremdenfeindliche Gesinnungen« geduldet. Der FSA, der den Ausschluss gefordert hatte, zeigte sich erleichtert. Doch dass nun Ruhe einkehre, daran glaube er nicht, sagte FSA-Vorstandsmitglied Werner Meinschien. Schon 2011 hatte sich das rechte Sammelbecken per Gerichtsentscheid eine Spielerlaubnis erstritten. Nützen dürfte die dem FC Ostelbien Dornburg nicht viel: Diverse Vereine haben bereits angekündigt, nicht gegen die Ostelbier antreten zu wollen, Schiedsrichter verweigern es, die Begegnungen zu pfeifen. (sid/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
