-
01.09.2015
- → Sport
Fußball: Hier spricht der Boss
Wolfsburg. Volkswagen-Boss Martin Winterkorn hat am Montag Stimmung gegen die kaufkräftigen Fußballerstligisten Englands gemacht. »Wenn die Verhältnisse so sind, dass solche Summen bezahlt werden, muss man sich überlegen, was man in Deutschland macht, um den Ausverkauf zu verhindern«, erklärte der Chef der Konzernmutter des VfL Wolfsburg. Anlass war der Wechsel des VfL-Spielers Kevin De Bruyne für 75 Millionen Euro zu Manchester City: »Selbst Bayern München, das interessiert war, hat gesagt: Dagegen können wir nicht antreten.« Der VW-Chef sitzt beim Rekordmeister im Aufsichtsrat. Über De Bruynes Zukunft sagte Winterkorn: »Ich bin nicht überzeugt davon, dass er bei Manchester City die Rolle spielt, die er bei uns gespielt hat. Für seine Karriere wäre es richtig gewesen, wenn er noch ein Jahr geblieben wäre.« Ersatz für De Bruyne war schnell gefunden. Der Schalker Julian Draxler werde für 35 Millionen zum VfL kommen, hieß es am Montag. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
