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Wieder Menschen auf der Flucht ertrunken

Athen. Vor der griechischen Ostägäisinsel Lesbos ist am Montag morgen ein Flüchtlingsboot mit 15 Menschen an Bord gekentert. Die Küstenwache konnte acht von ihnen retten. Ein Flüchtling wurde tot geborgen. Weitere sechs Menschen wurden am Abend noch vermisst, berichtete der griechische Rundfunk unter Berufung auf die Küstenwache.

Seit Wochen versuchen immer mehr verzweifelte Menschen, aus der Türkei über Griechenland kommend, Zuflucht in Westeuropa zu finden. Zumeist handelt es sich um Syrer, Iraker und Afghanen, die Schutz vor den Kriegen in ihrer Heimat suchen. Die Europäische Union, die für die Lage in den Ländern mitverantwortlich ist, verweigert den Flüchtlingen nach wie vor legale Einreisemöglichkeiten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.08.2015, Seite 1, Ausland

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