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Die Geheimnisse der Buga

Zur Bundesgartenschau (Buga) im Havelland sind bislang weniger Gäste gekommen als erwartet. Trotzdem hoffen die Organisatoren auf eine »schwarze Null« nach 190 Tagen im Oktober, sagte Erhard Skupch, Geschäftsführer des Buga-Zweckverbands, am Donnerstag in Rathenow. Zur Halbzeit der im April eröffneten Schau wurden bislang nur 650.000 statt der rund 750.000 erhofften Gäste registriert. Angestrebt werden 1,5 Millionen Besucher. Zu einem möglichen Defizit wollte er nichts sagen. »Das wäre alles Spekulation.« Ein neues Ticketsystem soll das Geschäft ankurbeln. Im Vorfeld waren die dezentrale Schau an fünf Standorten im Havelland in zwei Bundesländern und die Finanzierung skeptisch beurteilt worden: Buga-Städte sind Brandenburg/Havel, Rathenow, Premnitz und Stölln in Brandenburg sowie Havelberg in Sachsen-Anhalt. Man hat aber herausgefunden, wer die Bundesgartenschau besucht.

Der durchschnittliche Besucher ist weiblich und 58 Jahre alt. Meist reist die Frau aus der Region als Tagesausflüglerin an und nimmt gern den Partner mit. Sie bezeichnet sich als Pflanzenliebhaberin, wie die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft bei einer Befragung von 1.100 Buga-Besuchern herausfand. Sie verbringt dann fast viereinhalb Stunden auf dem Gelände und in Ausstellungshallen mit Blumen und Pflanzen. Zusätzlich zum Eintritt gibt sie rund 10,50 Euro aus – für Getränke, Essen oder Eis. Eine Bundesgartenschau besucht sie nicht zum ersten Mal. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.07.2015, Seite 11, Feuilleton

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