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Kaum Altersvorsorge bei Minijobbern

Osnabrück. Nur jeder sechste Minijobber im gewerblichen Bereich und jeder siebte in Privathaushalten zahlt einem Bericht zufolge in die Rentenkasse ein. Die 2013 eingeführte Rentenversicherungspflicht für Minijobs komme in der Realität nicht an, sagte die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Brigitte Pothmer der Neuen Osnabrücker Zeitung (Mittwochausgabe) unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung. Von einer flächendeckenden Altersvorsorge könne keine Rede sein, wenn sich mehr als 80 Prozent der Minijobber davon befreien ließen. »Minijobs bleiben eine berufliche Sackgasse und ein Armutsrisiko – insbesondere für Frauen«, erklärte Pothmer. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.06.2015, Seite 5, Inland

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