Zum Inhalt der Seite

Keine Chinesen zu Arbeiten in der Westbank

Jerusalem. Die chinesische Regierung stimmt der Entsendung Tausender Bauarbeiter nach Israel nur unter der Bedingung zu, dass diese nicht in den Siedlungen in besetzten Gebieten eingesetzt werden. Dies bestätigte ein israelischer Regierungsvertreter am Montag der Nachrichtenagentur AFP. »Wir verhandeln mit China über einen Vertrag zur Entsendung Tausender zusätzlicher Leiharbeiter, um den Wohnungsbau voranzubringen. Der mögliche Einsatz dieser Baufachkräfte in Judäa und Samaria (Westjordanland) gehört zu den Problemen, die eine Übereinkunft blockieren«, sagte der Regierungsvertreter, der namentlich nicht genannt werden wollte. Peking verlange, dass »wir uns verpflichten, dass sie dort nicht arbeiten.« (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 09.06.2015, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!