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Fußball: Keine Politik

Ramallah. Der Nahostkonflikt zwischen Israelis und Palästinensern bleibt auch im Fußball virulent. Am Mittwoch machte der palästinensische Verband PFA deutlich, dass er von seiner Forderung nach einem Ausschluss Israels aus der FIFA nicht abrücken werde. Beim FIFA-Kongress Ende Mai in Zürich soll darüber abgestimmt werden, erklärte PFA-Chef Jibril Rajoub in Ramallah, FIFA-Chef Sepp Blatter saß etwas verlegen neben ihm. Er war gekommen, um zu schlichten. Die PFA wirft dem israelischen Verband IFA die Diskriminierung palästinensischer Spieler und die Behinderung ihrer Reisefreiheit vor. Den Vorwurf der IFA, die PFA wolle Sport und Politik vermengen, wies Rajoub zurück: »Das hat mit der Politik nichts zu tun«, sagte er. Das Ziel sei eigentlich gar nicht der Ausschluss Israels, sondern »den palästinensischen Sportlern zu helfen«. (sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.05.2015, Seite 16, Sport

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