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Fußball: IFA und PFA

Tel Aviv. Der israelische Fußballverband (IFA) hat sich zu den Vorwürfen geäußert, auf deren Grundlage der Verband der Palästinenser (PFA) den Ausschluss des IFA auf dem Kongress des Weltverbands FIFA am 29. Mai in Zürich fordert. Auf Reiseverbote für palästinensische Spieler habe man keinen Einfluss, erklärte IFA-Geschäftsführer Rotem Kemer am Dienstag. Seines Wissens würden mehr als 95 Prozent der Anfragen von Sportlern genehmigt. »In den restlichen Fällen handelt es sich um Sicherheitsfragen.« Den Vorwurf, der IFA habe nicht angemessen auf rassistische Äußerungen von Vereinsvertretern des Topklubs Beitar Jerusalem reagiert, wies Kemer ebenfalls zurück. Wie andere Verbände auch, versuche der IFA, gegen Rassismus vorzugehen. In einigen Fällen seien zur Strafe Punkte abgezogen worden. Man bemühe sich allgemein um eine Koexistenz zwischen Juden und Arabern. Heute wird FIFA-Boss Joseph Blatter als Vermittler in der Region erwartet. Geplant sind Treffen mit den Präsidenten Benjamin Netanjahu und Mahmud Abbas. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.05.2015, Seite 16, Sport

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