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Südostasien: Bootsflüchtlinge treiben im Meer

Bangkok. In Südostasien treiben wahrscheinlich 8.000 Menschen in teils nicht seetüchtigen Booten und ohne ausreichend Wasser und Lebensmittel auf dem Meer, wie die Organisation für Migration (IOM) am Dienstag berichtete. Es dürfte sich überwiegend um Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya aus Myanmar handeln. Viele seien wochenlang unterwegs, sagte der Chef des IOM-Büros in Thailand, Jeff Labovitz. Er rief die Behörden Thailands, Malaysias und Indonesiens auf, die Menschen an Land zu lassen. Eine Rettungsaktion ist aber nicht in Sicht. Die indonesische Marine schickte am Montag ein Boot mit Hunderten Flüchtlingen sogar zurück auf hohe See, wie ein Marinesprecher bestätigte. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.05.2015, Seite 2, Ausland

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