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UN-Klimaziele sind gefährdet

Paris. Die bisherigen Verpflichtungen von Staaten zur Reduzierung ihrer Treibhausgase sind einer Studie zufolge nicht ausreichend, um die Erderwärmung wie von Experten gefordert bis zum Jahr 2030 auf zwei Grad Celsius zu beschränken. In der am Montag veröffentlichten Analyse der London School of Economics and Political Science (LSE) heißt es, auf Grundlage der derzeitigen Zusagen sei damit zu rechnen, dass im Jahr 2030 weltweit zwischen 57 und 59 Milliarden Tonnen Kohlendioxid (CO2) in die Luft gepustet würden. Nach Berechnungen der UNO muss der CO2-Ausstoß aber bis dahin auf 32 bis 44 Milliarden Tonnen gesenkt werden, damit es überhaupt noch eine Chance gibt, die Erderwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen. (AFP/jW)

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.05.2015, Seite 9, Kapital & Arbeit

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