Zum Inhalt der Seite

Attacke auf mazedonische Grenzstation

Skopje. In der Nacht zum Dienstag haben laut dem mazedonischen Innenministerium rund 40 bewaffnete Personen eine Polizeistation nahe der Grenze zum Kosovo überfallen. Vier Grenzbeamte wurden nach Berichten lokaler Medien als Geiseln genommen und misshandelt. Ihnen gelang jedoch die Flucht. Die Angreifer sollen laut den Aussagen der Polizisten Albanisch gesprochen und Abzeichen der »Befreiungsarmee des Kosovos« (UÇK) getragen haben. Ein Regierungssprecher bezeichnete den Zwischenfall als »Terrorangriff«. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.04.2015, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!