Zum Inhalt der Seite

Tödlicher Einsatz gegen Islamisten in Tunesien

Tunis. Sicherheitskräfte in Tunesien haben nach offiziellen Angaben neun bewaffnete Islamisten getötet. Einem Sprecher des Innenministeriums zufolge sei der Einsatz am Samstag abend in der Gebirsregion Sidi Aïch im Gouvernorat Gafsa erfolgt. Die Getöteten gehörten demnach der »Brigade Okba Ibn Nafaa« an. Die mit Al-Qaida verbündete Gruppe wird von den Behörden für den Anschlag auf das tunesische Nationalmuseum Bardo verantwortlich gemacht, obwohl sich dazu die Miliz »Islamischer Staat« bekannt hatte. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 30.03.2015, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!