Zum Inhalt der Seite

23 Festnahmen nach Anschlag in Tunis

Tunis. Seit dem Anschlag auf das Nationalmuseum in Tunis haben die tunesischen Behörden 23 Verdächtige festgenommen. Wie Innenminister Najem Gharsalli am Donnerstag mitteilte, gehören die Verdächtigen einer »Terrorzelle« an, die damit »zu 80 Prozent« zerschlagen worden sei. Bei dem Anschlag auf das Bardo-Museum waren am Mittwoch vergangener Woche 20 Touristen und ein Polizist ums Leben gekommen. Die beiden Attentäter wurden von Sicherheitskräften getötet, ein möglicher dritter Komplize wird gesucht. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 27.03.2015, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!