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AOK kämpft gegen hohen Zuckerkonsum

Berlin. Die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) haben die Bundesregierung aufgefordert, etwas gegen den steigenden Zuckerkonsum zu unternehmen – beispielsweise mit einer Steuer. »Zucker macht krank«, sagte der Präventionsexperte des AOK-Bundesverbandes, Kai Kolpatzik, dem Tagesspiegel (Montagausgabe) laut Vorabmeldung. Anlass für den Vorstoß sind neue Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation zum Zuckerkonsum. Ihnen zufolge sollten Erwachsene nicht mehr als fünf bis zehn Prozent ihrer täglichen Kalorien als Zucker zu sich nehmen. In Deutschland sind es dem Bericht zufolge im Schnitt 15 bis 18 Prozent. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft wies die AOK-Forderungen zurück. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.03.2015, Seite 5, Inland

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