Zum Inhalt der Seite

Mindestens 77 Tote bei Anschlägen im Jemen

Sanaa. Bei Terroranschlägen auf zwei Moscheen der schiitischen Ansarollah-Rebellen in der jemenitischen Stadt Sanaa sind beim traditionellen Freitagsgebet mindestens 77 Menschen getötet worden. Mehr als 120 weitere Gläubige wurden verletzt, wie Ärzte am Freitag berichteten. Die Attentäter sprengten sich Augenzeugen zufolge kurz nacheinander in die Luft. Zunächst habe ein Angreifer eine Bombe vor einer Moschee gezündet, ein zweiter Täter sei danach in das Gotteshaus eingedrungen und habe dort viele Menschen mit in den Tod gerissen. Ein dritter Attentäter habe eine weitere Moschee angegriffen. Die Ansarollah teilten mit, unter den Toten sei auch einer der wichtigsten schiitischen Geistlichen des Landes. Die Terrormiliz »Islamischer Staat« bekannte sich in einer Internetbotschaft zu den Attacken. (AFP/dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 21.03.2015, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!