Zum Inhalt der Seite

US-Botschafter in Südkorea verletzt

Seoul. Der US-Botschafter in Südkorea ist am Donnerstag bei einer Attacke verletzt worden. Wie der Nachrichtensender YTN unter Berufung auf die Polizei berichtete, wurde Mark Lippert bei einer Frühstücksveranstaltung in Seoul von einem Mann mit einer Rasierklinge angegriffen. Der Diplomat wurde ins Krankenhaus gebracht, seine Verletzungen waren nicht lebensgefährlich.

Der Angreifer wurde festgenommen. Dem Bericht zufolge trug er traditionelle koreanische Kleidung und rief bei seiner Aktion Antikriegsparolen. Südkorea und die USA hatten in dieser Woche ihr jährliches gemeinsames Militärmanöver begonnen, was von der Demokratischen Volksrepublik Korea scharf kritisiert wird. (AFP/jW)

 

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 06.03.2015, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!