Zum Inhalt der Seite

Tote bei Grubenunglück in der Ostukraine

Donezk. Nach einem schweren Grubenunglück in der Ostukraine rechnen die Behörden mit dem Tod von Dutzenden Bergarbeitern. Auch Stunden nach der Methangasexplosion am Mittwoch morgen im Kohlebergwerk Sasjadko war unklar, wie viele Bergleute tatsächlich gestorben sind. Die Behörden sprachen von mindestens zehn Toten. Zahlreiche Bergarbeiter galten weiterhin als vermisst. Zur Zeit des Unglücks befanden sich mehr als 200 Arbeiter in der Mine. Die meisten konnten sich aber retten. Die Sasjadko-Grube liegt in der Nähe von Donezk. Kiew warf den dortigen Rebellen vor, keine pro-ukrainischen Rettungskräfte zuzulassen.

Die Sasjadko-Grube gehört zu den größten Bergwerken des Landes. Schon in der Vergangenheit hatte es dort immer wieder schwere Unglücke und Unfälle gegeben, unter anderem starben bei einer Gasexplosion im Jahr 2007 mehr als hundert Menschen. Bisher aber waren alle Beschwerden der Bergarbeiter über häufige Verstöße gegen die Sicherheitsbestimmungen vergeblich. (AFP/dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.03.2015, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!