-
28.02.2015
- → Ausland
Hongkong: Verurteilt wegen Misshandlung
Hongkong. In einem wegweisenden Prozess ist eine Hongkongerin für die Misshandlung ihrer Putzfrau zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Zudem verhängte das Hongkonger Gericht gegen die 44jährige am Freitag eine Geldstrafe in Höhe von 15.000 Hongkong-Dollar (1.700 Euro), wie lokale Medien berichteten. Die Richterin sah es als erwiesen an, dass die Beschuldigte ihre aus Indonesien stammende Haushälterin unter anderem geschlagen und ihr den Schlauch eines Staubsaugers in den Mund gerammt hatte. Einer Studie zufolge werden 18 Prozent der Haushaltshilfen in Hongkong körperlich misshandelt, sechs Prozent berichteten von sexuellem Missbrauch. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
