-
14.02.2015
- → Ausland
Myanmar: Tote nach Kämpfen
Rangun. Bei tagelangen Kämpfen mit Aufständischen in Myanmar sind nach Militärangaben vom Freitag mindestens 47 Soldaten ums Leben gekommen. Außerdem seien 73 Soldaten in den vergangenen drei Tagen in der Region Shan im Nordosten des Landes an der Grenze zu China verletzt worden, zitierten örtliche Medien einen Armeesprecher. Die Streitkräfte setzten Kampfhubschrauber und Kampfflugzeuge in Laukkai ein. Aufständische der Volksgruppe der Kokang wollen dort eine ehemals autonome Region wiedererobern. Einer ihrer Sprecher sprach von 20 eigenen getöteten Kämpfern sowie zehn weiteren getöteten Soldaten über die vom Militär eingestandenen 47 hinaus. Tausende Zivilisten seien nach China geflohen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!